Das Seen- und Prinzenviertel heute (c) F+S

Das Seen- und Prinzenviertel heute (c) F+S

Seen- und Prinzenviertel im Oktober 2016 (c) F+S

Seen- und Prinzenviertel im Oktober 2016 (c) F+S

Die Wandlitzstraße im Oktober 2016 (c) F+S

Die Wandlitzstraße im Oktober 2016 (c) F+S

 

Entwicklungen rund um das Bebauungsplangebiet bis heute

 

Bis zu den Jahren rund um die Jahrtausendwende haben Gebäudeleerstand und -verfall sowie der Abriss ortstypischer Bausubstanz zur Gefährdung des Gebietes beigetragen. Gleichzeitig haben in jüngerer Zeit unmaßstäbliche Neubauvorhaben und kleinere „Bausünden“, wie der Einbau von Fenstern mit untypischen Formaten oder das Aufbringen von Wärmedämmstoffen zur Beeinträchtigung des Ortsbildes geführt. Der Bezirk Lichtenberg hat daher für das Seen- und Prinzenviertel eine Erhaltungsverordnung gem. §172 Abs. 1 Nr. 1 Baugesetzbuch (BauGB) erlassen. Dieses Instrument wird eingesetzt, um Gebiete mit einer besonderen Stadtstruktur und einem gut erhaltenen Ortsbild in dieser städtebaulichen Eigenart zu sichern. Mit der Erhaltungsverordnung wurde ein neuer Genehmigungsvorbehalt eingeführt, der für Vorhaben wie Abriss, Änderung, Nutzungsänderung und Errichtung baulicher Anlagen im Erhaltungsgebiet zu beachten ist.

Das Erhaltungsgebiet wird im Norden durch die nördliche Begrenzung der Wandlitzstraße begrenzt. Damit liegt die Straßenverkehrsfläche des Plangebiets noch im Erhaltungsgebiet, nicht aber das Baugebiet. Bei Erhaltungsverordnungen gibt es keinen Umgebungsschutz und somit unterliegt die Bebauung des Bebauungsplans keinen Vorgaben aus der Erhaltungsverordnung.